Guten Start ins Jahr 2010
Ups, da ist schon wieder ein Jahr rum…
Schneller als erwartet und auf jeden Fall sehr spannend & interessant, ja im Großen und Ganzen auch durchaus erfolgreich. Und das neue Jahr wird, wie der Amerikaner sagen würde, “just fabulous” für meinen Teil. Change is just around the corner
Die letzten zwei Wochen des Jahres 2009 habe ich zur Hälfte mit Urlaubsvorbereitung und Jahresabschlüssen verbracht, die zweite Hälfte mit dem Beginn meines dreiwöchigen “Jahresurlaubs” in Malaysia. Das dürfte auch die Flaute im Blog erklären, aber ich gelobe Besserung!
Auf jeden Fall wünsche ich allen (mehr oder weniger regelmäßigen und natürlich auch allen anderen) Besuchern und Lesern des Frei-Gen Blogs ein frohes, gesundes, erfolgreiches und vor allem schönes neues Jahr! Lasst uns 2010 zum Jahr der Jahre machen *gg*
Liberale Grüße aus der Ecke der Welt, die schon seit fast 18 Stunden im Jahr 2010 angekommen ist (wie ungerecht dass doch ist)
Qualitätsfernsehen
Prof. Dr. Joachim Kersten, Hochschulprofessor an der Deutschen Hochschule der Polizei, gibt NTV ein Interview nach dem Amoklauf von Winnenden und führt dabei extrem gut vor, wie schlecht deutsche Fernsehjournalisten arbeiten.
Anschauen!
via Sixtus
Frisch aus dem Archiv des Frei-Gen Blogs:
Spiegel vs. deutsche Blogosphäre; Oder auch: “Getroffene Hunde bellen”
Nichtsahnend las ich gestern Mittag einen Artikel auf Spiegel Online mit dem Titel “Die Beta-Blogger“. Nun ja gut, das ist jetzt nicht unbedingt provokativ, wo sich doch seit Web 2.0 eigentlich alles Beta nennt (was nun wieder ein ganz anderes Thema wäre). Das Ende des Teasers hingegen haut schon richtig rein:
“[...] Die meisten sind unpolitisch und rechthaberisch, selbstbezogen und unprofessionell.”
Liest sich wie ein typischer Griff ins Klo und ist mit Sicherheit keine redaktionelle Glanzleistung und dient, wie es Bastian vermutet, sicherlich auch der Provokation. Aber Provokation sollte bei einem Journalisten kein Tabu sein; schließlich ist es eine seiner effektivsten Waffen um Leser zu erreichen, was wiederum der Anspruch eines Journalist, nach meinem Verständnis, ist. Und bei mir hat es funktioniert, ich überlegte mir das ich mich mal in einem Artikel mit dem Sinn und Zweck des Schreibens für den Frei-Gen Blog auseinandersetzen sollte um darzulegen um was es mir geht. Das Stand nun also auf der ToDo-Liste für Beiträge, doch es sollte anders als geplant/gedacht kommen. …
In den guten alten Zeiten…
“In den guten alten Zeiten … da war doch einfach alles besser. Da gab es keine nervigen Handys und die Leute telefonierten nicht immer überall. Ach und die Zeitung war noch ein richtig gutes weit verbreitetes Medium und im TV (damals noch komplett öffentlich finanziert) gab es keine ewigen Castingshows und gegessen wurde jeden Abend bei Mutter am Tisch. Brauchen tun wir solch wahnwitzige Ideen wie Twitter doch eh nicht!”
Diese Einstellung trifft man diese Tage viel und in fast allen gesellschaftlichen Gruppen. Selten so gebündelt, aber doch immer wieder Ansatzweise und meist hinter guten Gründen versteckt.
Wie oft musste ich schon erklären wozu ich ein Smartphone, kein iPhone (!), besitze und brauche. Und immer wieder präsentieren andere Leute in der Runde ihr puristisches Mobiltelefon und sind ganz stolz darauf, dass dieses ja nur telefonieren könne. Mehr bräuchten sie ja eh nicht. …
Unterstützung, wem Unterstützung gebührt…
Nach dem die chaotische Opposition im Bundestag nicht mit sinnvollen Konzepten punkten kann (zugegebenermaßen kann das die Regierung aktuell auch nicht), schießt sie sich nun auf die Afghanistanpolitik der Bundesregierung ein.
Nun mag man ja durchaus geteilter Meinung über den Krieg (der völkerrechtlich keiner ist) in Afghanistan und die Motive für diesen sein. Fakt ist und bleibt jedoch, dass das Land bis 2001 unter einem gewaltsamem Regime der Taliban gelitten hat und insbesondere die Rechte der Frauen, also traditionell doch eine der Bevölkerungsgruppen die den Linken ganz besonders am Herzen liegen, praktisch nicht existierten. Wohl nur wenige Länder können es mit dem altertümlichen Frauenbild der Taliban aufnehmen; eigentlich müsste doch schon diese Tatsache allein Feministinnen als Kriegsgrund genügen, oder?
Egal, ich will jetzt gar nicht den Krieg und seine Legitimation diskutieren.
Was mir allerdings gehörig auf den Senkel geht, ist die aktuelle Hetzjagd. Und nein, mir geht es nicht um die Minister (a.D.) Jung, zu Guttenberg oder gar “Mutti” Merkel. Mir geht es um unsere Soldaten. Die Soldaten, die unser höchstes demokratisches Gremium, der Bundestag, in den Krieg geschickt hat.
Wie muss sich ein Oberst oder Offizier in Afghanistan fühlen wenn er mitbekommt wie Oberst Klein in den deutschen Medien gehetzt wird? …
Rolle rückwärts
Im letzten Artikel sprach ich die Verluste an, die der FDP wahrscheinlich ins Hause stehen, sollte sie nicht bald eine Kehrtwende in zentralen Politikfeldern der Bundespolitik, ja in ihrer ganzen Art zu regieren, schaffen. Nun kann ich nur aus meinem persönlichen Umfeld und meiner ganz individuellen Sicht berichten, aber letztlich geht es ja genau darum. Daher möchte ich diese Problematik, sprich die der grundsätzlichen Verfolgung/Vernachlässigung der beschlossenen Ziele der FDP und ihren mittelbaren Auswirkungen, etwas näher betrachten.
Die FDP hat sich von 1998 bis 2009 grundlegend gewandelt. Aus einer veralteten Mehrheitsbeschafferpartei wurde ein deutlich verjüngter, ja teilweise sogar “hipper” Haufen (immerhin die zweitjüngste Partei im Bundestag hinter den Grünen nach dem Altersschnitt der Mitglieder). Die enge und effektive Verzahnung mit den Vorfeldorganisationen, insbesondere den Jungen Liberalen, ermöglichte kaum erträumte Wahlerfolge und steigerte die gesellschaftliche Akzeptanz. Nach den Aussagen älterer Parteifreunde wurde die FDP selten so wenig von Mitbürgern “angespuckt” wie in den Wahlkämpfen dieses Jahres. Es wurde eine Orientierungsmarke in der politischen Landschaft Deutschlands entwickelt, die sich bewusst gegen alle vier anderen Parteien im Bundestag mit ihren Nanny-Prinzipien richtete. Und dies geschah in meinen Augen für die anvisierten gesellschaftlichen Gruppen glaubwürdig …
Schlechtes Gewissen
Hallo Internet,
ich kann nicht mehr. Ich will nicht länger in mich hinein brummeln. Und vor allem – ich will nicht nur zusehen, wie meine eigene Partei das Wählervertrauen verspielt und eine große Chance unser Land auf einen neuen, besseren, Kurs zu bringen verschenkt. Daher schreib ich jetzt nieder, was ich mich bisher nur mit wenigen guten (Partei-)Freunden zu besprechen traute – vielleicht hilft es…
Genau 71 Tage ist der, in dieser Deutlichkeit selbst von Optimisten in den eigenen Reihen nicht erwartete, Wahlsieg der FDP nun her. Ja, ich schreibe bewusst von einem Wahlsieg der FDP. Denn mal abgesehen von den Nichtwählern ist keine Wählergruppe so stark angewachsen. Und wohl noch wichtiger – nur die Wahlschlappe der SPD und der Erfolg der FDP ermöglichten erneut eine zweier Koalition abseits von schwarz-rot (von einer großen Koalition zu reden dürfte inzwischen nicht mehr möglich sein).
Der Abend des 27. September war für mich als aktives Mitglied der FDP und der JuLis (dem Nachwuchsverband) einfach nur genial. Wir waren am Ziel. Die Regierung war zum greifen nahe und es gab für Merkel keine glaubhaften Gründe weiter mit der SPD regieren zu wollen. Wir waren in der Offensive. (Vielleicht war es ein einmaliger Moment?). Plötzlich schienen viele Forderungen umsetzbar: Die Umkehr in zentralen Bürgerrechtsfragen, eine Steuerreform (wobei ich die Vereinfachung als wichtiger als die Entlastung empfinde), die Sanierung des Haushalts (durch radikales Zusammenstreichen der Ministerialbudgets), der Beginn einer Erneuerung der sozialen Sicherungssysteme,… Und ja, auch an diesem Abend war uns allen klar das wir Kompromisse eingehen müssten. Lass es 5 Stufen im Steuersystem sein und Merkel ihren verkorksten Gesundheitsfond behalten. Das macht zwar immer noch keinen Sinn, aber wir (also die FDP) haben ja nicht die absolute Mehrheit geholt.
Einen Monat später wurde der neue Koalitionsvertrag unterzeichnet. …
Wordpress tuned up: Statistik, Analyse & Spam-Protection
So, hier kommt er nun auch schon, Teil 1 meiner kleinen Beitragsreihe “Wordpress tuned up!”. Ich werde hier einfach kurz die verwendeten Plugins vorstellen, erläutern warum und wozu ich sie nutze und abschließend mit Must Have, Empfehlenswert oder Spielerei betiteln.
Statistik
- Das Plugin FeedStats liefert grundlegende Daten zu den Zugriffen auf den Feed des Blogs. Mit Sicherheit kommt es in Genauigkeit und Umfang nicht an den Feedburner heran, aber dafür bleiben die Daten wenigstens bei mir. Und da ich eher relativ wenig auf den Feed setzte reich FeedStats soweit voll aus. So sagt es mir z.B. das ich in den letzten 100 Tagen durchschnittlich 49 Feedleser hatte und am 30. Juli mit 102 einen absoluten Rekord verzeichnet habe. Fazit: Empfehlenswert
- Das zweite Statistik Plugin, StatPress, setzt sich direkt als Menüpunkt direkt neben “Design” und wartet mit allen wichtigen Informationen auf. So misst es alle wichtigen Basics wie Seitenzugriffe, Feedzugriffe, Refferer, Suchbegriffe, Systeme der User usw. und stellt die Daten äußerst übersichtlich da. Der grösste Schwachpunkt in meinen Augen ist das es eine Reihe von Bots nicht identifiziert und somit oft sehr hohe Unique Visitors und Besucherzahlen ausweist. Nichts desto trotz, in meinen Augen ist StatPress ein Must Have.
- Das nächste Statistik Plugin, …
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